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Das neue Sitzen mit Clix
Das neue Sitzen mit Clix:

Das neue Sitzen mit Clix:

Kein endloses 'Try and error' für Oranjemeubel

Oranjewoud/Neede (Niederlande) - Oranjemeubel aus dem friesischen Dorf Oranjewoud richtet sich mit innovativen Möbelkonzepten auf den europäischen Schulmarkt. Inspiriert durch das Design sucht das Unternehmen für ihre Entwürfe Fabrikanten und Händler. Das klappt sehr gut. Der erste Händler ist die deutsche Firma kvartet; es gibt heute schon Interessenten für das Clix-Programm des friesischen Entwicklers in ganz Europa und weltweit.

Aktiv sitzen, einfach montieren Herr Bart Bluemink ist einer der geistigen Väter hinter dem Entwurf von Clix. Er legt dar: "Schulmöbel sind beinah noch überall altertümlich und traditionell.
Man sieht viele Stühle komplett aus Holz und auch der Sitzkomfort passt nicht zu dem heutigen Verhalten von Kindern. Die wollen immerhin ‘aktiv' und beweglich sitzen. Wir haben als Basis eine Kunststoff- Rückenlehne/-sitzteil mit vielen besonderen Eigenschaften entwickelt. Um ein paar zu nennen: es ist eine durchlaufende Rückenlehne und eine Sitzfläche mit einer sehr schlanken Linie, erhältlich in vielen, fröhlichen Farben. Ausserdem hat das Konzept ein einfaches Klicksystem. Damit wird die Sitzschale mit einem einfachen Handgriff auf das gewünschte Untergestell geklickt (zum Beispiel ein Freischwinger, ein Kreuz- oder Drehstuhl, ein Vierbeingestell oder selbst ein Barhocker). Diese Variationen vergrössern die Auswahl der Schulleitung enorm, aber hat natürlich auch grosse logistische Vorteile und ist auch später, bei Ersatz von einzelnen Stuhlteilen, ein gewaltiger Pluspunkt."

Try and error

Ein sehr wichtiger Aspekt beim Spritzguss der Sitzschalen, sollte, laut Bluemink, die Festigkeit und Steifigkeit werden. Dies ist ein Grund, um nicht erst nach China zu gehen, sondern einfach, mit den Entwürfen unter dem Arm, auf den Timmerije-Stand während der 'Kunststoffenbeurs' in Veldhoven
(Niederlande) zu kommen. Bluemink: "Ich suchte einen Partner mit ausreichenden Kompetenzen in eigenem Haus und Fachleute mit Mut, um neue Dinge aus zu probieren. Als Vorkämpfer und zum endlosen ‘try and error' hatte ich keine Lust und ebenso wenig Zeit. Ausserdem: für ‘Clix' klickte es
direkt mit Timmerije."

Gasinjektion

Rogier van de Meerendonk: "Von Beginn ab an schien Gasinjektion die beste Lösung, u.a. unter dem Gesichtspunkt von Gewicht und Stärke. Es waren noch einige Testrunden nötig, bevor wir exakt die richtige Konstellation gefunden hatten: mit extra Rippen zur Verstärkung, der richtigen Kombination von glasfaserverstärktem Polypropylen und mit den gewünschten Farben. Dabei durften wir natürlich nicht die aktiven, ergonomischen Eigenschaften der Stuhlschalen aus dem Auge verlieren, dass macht schliesslich Clix aus."

Verkaufserfolg

Während der Didacta, der führenden Bildungsmesse in Europa in Köln, wurde Clix auf dem Markt eingeführt. Mit Erfolg, laut Bart Bluemink. "Zahlen nenne ich nicht, aber wir sind bis jetzt sehr zufrieden mit dem Resultat. Ausserdem haben neben kvartet noch viele andere Unternehmen Interesse gezeigt. Das gesamte Konzept, das 'skandinavische Design', die einfache Montage; alles das spricht die Zielgruppe besonders an. Wir schauen darum mit Vertrauen in die Zukunft, es gibt für Clix immerhin noch viele Märkte; zu denken wäre an Hotels, Kirchen, Konfernzcentren, Theater und dergleichen." Und zum Schluss die gute Zusammenarbeit mit Timmerije: "Da bin ich sehr
zufrieden; was ich erhofft hatte, haben sie auch wahr gemacht."